Archiv für Controlling

Aktuelle Projekte

Derzeit laufen, neben Erweiterungen der bereits genannten Projekten, weiter Projekte im Bereich Kostenrechnung:

  1. Kostenrechnungseinführung Fa. Agru, Bad Hall (Österreich)
    Dieses Projekt haben wir auf Empfehlung eines zufriedenen Kunden bekommen. Bei der Firma Agru unterstützen wir die EDV und das Controlling im Rahmen der Einführung der Kostenrechnung (Kostenstellenrechnung, Deckungsbeitragsrechnung) in der ERP-Software oxaion. Da Projekt wurde Anfang 2015 gestartet und läuft voraussichtlich bis Mitte 2017.
  2. Reporting Fa. Formatwerk, Gunskirchen (Österreich)
    Hier unterstützen wir die EDV bei der Ablöse des Reportings (derzeit in Cognos) durch das integrierte webQuery-Reporting auf der iSeries (AS/400). Das Vertriebsreporting ist bereits abgeschlossen. Das Produktionsreporting ist in der Endphase. Geplant ist auch die Übernahme des Kostenstellenberichtes. Das Projekt wurde Anfang 2015 gestartet und läuft voraussichtlich bis Ende 2016.

Vertriebs- und Produktionscontrolling

Business Intellingence in Vertrieb und Produktion

Firma Berger, Berg (Rheinland-Pfalz)

(Homepage: http://www.bergergroupeurope.com/)
Im Jahr 2014 habe ich geimeinsam mit meinem Partner begonnen, eine standardisierte Lösung für das Controlling in Produktionsbetrieben aufzubauen. Diese Lösung nutzt die Möglichkeiten des Business-Intelligence auf dem SQL-Server von Microsoft.

 
Die Firma Berger in Berg, ein Hersteller von Verschlussringen für Fässer, war die erste Firma, in der diese Lösung installiert wurde.

Vertriebscontrolling im 1. Halbjahr 2015

Die Basisdaten für die Auswertung stammen aus der vorhandenen ERP-Software abas.

  • Verkaufsmengen und -werte, sowie Skonti
  • Arbeitspläne, Stücklisten mit Stundensätzen und Einkaufspreisen
  • Fertigungsaufträge

Aufgrund dieser Daten haben ich gemeinsam mit meinem Kollegen die Deckungsbeitragsrechnung bis zum DB III nach folgendem Schema aufgebaut:

Umsatz
– Produktkosten (aus Kalkulation von Arbeitsplan und Stückliste)
= Deckungsbeitrag I (DB I)
– Skonti
= Deckungsbeitrag II (DB II)
– Strukturkostenkalkulation (aus Kalkulation von Arbeitsplan)
= Deckungsbeitrag III (DB III)

Die Inbetriebnahme dieser Phase erfolgte im Sommer 2015.

Produktionscontrolling im 2. Halbjahr 2015

Ergänzend zu den oben angeführten Daten haben wir hier auch die Materialbuchungen und die BDE-Fertigungszeiten aus dem abas übernommen und die Standardanalyse für die Auftragsvor- und Nachkalkulation, sowie die Kapazitätsauslaustung damit gefüllt.

Die Vor- und Nachkalkulation kann dabei nach Maschinen / Aufträgen / Materialien verdichtet ausgewertet werden. Ziel ist es hier, Fehler in der Kalkulation bzw. Problem in der Fertigung leicht zu finden.

Die Kapazitätsauslastung vergleicht die Ist-Stunden und die angefallenen Ist-Ausfallzeiten mit den Sollkapazitäten und zeigt die Nutzung der Maschinen. Diese Auswertung liefert unter anderem auch wertvolle Basisdaten für die Kalkulaltion.

Akkordabrechnung im 2. Halbjahr 2015

Durch die Auswertung der Produktionsdaten im Rahmen des Produktionscontrollings war es auch möglich die, bisher in Excel durchgeführte, Akkordabrechnung der Mitarbeiter in das Controllingmodul zu integrieren. Diese Integration wurde mit Jänner 2016 in Betrieb genommen.

Dank der guten Zusammenarbeit zwischen dem ERP-Anbieter abas, den Mitarbeitern der Firma Berger und meinen Kollegen konnte diese Einführung reibungslos durchgeführt werden.

Ihr Edwin Martinetz

Vertriebsplanung – Plan-DB

Vertriebsplanung mit Plan-DB-Rechnung

Firma Formatwerk, Gunskirchen (Österreich)

(Homepage: http://www.formatwerk.com)
Das erste Projekt im Formatwerk im Jahr 2015 war die Einführung der Vertriebsplanung (Absatzplan, Umsatzplan, DB-Plan) und damit die Ablöse der bisherigen Planung mittels Cognos-Planning.
Neben der kaufmännischen Jahresplanung soll auch die rollierende Planung ermöglicht werden, damit die Produktionsplanung auf aktuelle Verkaufspläne aufsetzen kann. Dabei werden die Absatzmengen je Artikel wahlweise auf Kundengruppen verdichtet oder auf Einzelkunden geplant. Die Preisplanung erfolgt auf der Kundengruppe, da die Kundengruppen eine Verdichtung der Filialen des selben Kunden darstellen.
Das Projekt lief im Jänner 2015 an und wurde planmäßig im Mai 2015 zur ersten Mengenrollierung verwendet. Die Daten werden dabei mit dem ERP-System Oxaion ausgetauscht.
Die erste vollständige Planung für das Geschäftsjahr 2016 wurde im November erfolgreich durchgeführt.

Es war dies ein weiteres Projekt in Zusammenarbeit mit der ControllerBOX GmbH, die die programmtechnische Umsetzung durchführte.

Ihr Edwin Martinetz

Kostenrechnung und Projektabrechnung

Einführung Kostenrechnung und Projektabrechnung

Firma Fensterle, Ertingen (Baden-Württemberg)

(Homepage: http://www.fensterle.de/)
Anfang 2011 hat mich die Firma Fensterle beauftragt, in Ihrer Firma die Kostenrechnung einzuführen, wobei speziell zeitgerechte Abrechnung der Bauprojekte im Vordergrund stand. Die Kostenkontrolle je Gewerk auf Projektebene wurde damals noch mit Excel durchgeführt.
Gemeinsam haben wir drei Projektschritte vereinbart:

  1. Bereinigung der Datenbasis:
    • Neue Version der Finanzbuchhaltung
    • Neue Version der Lohnbuchhaltung
    • Neue Version der Kostenrechnung

    Im Anschluss habe ich gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen der Kostenrechnung die innerbetriebliche Leistungsverrechnung aufgebaut, die in der Folge auch die Basis für die Projektabrechnung dientt.
    Diese Arbeiten wurden planmäßig mit Jahreswechsel 2011/2012 abgeschlossen.

  2. Einführung der neuen Software zur Projektkalkulation
    Hier hat Fensterle bereits eine Vorauswahl getroffen, und ich habe gemeinsam mit den Mitarbeitern die Software zur Projektkalkulation, Ausschreibung der Gewerke und Projektfaktura in Betrieb genommen. In diesem Zeitraum habe ich die Anforderungen der Mitarbeiter von Fensterle in die Sprache des Softwareherstellers übersetzt und die Umsetzung der Wünsche kontrolliert. Für diese Phase war das erste Quartal 2012 geplant. Durch Änderungswünsche von Fensterle wurde diese Phase im Juni 2012 abgeschlossen.
  3. Einführung Projektcontrolling
    Als letzter Projektschritt begannen wir März 2012 mit der Einführung der Software für das Projektcontrolling.
    Die Daten aus der Projektkalkulaiton wurden als Vor- und Vergabekalkulation in die Projektcontrollingsoftware übernommen. Die Ist-Projektkosten je Gewerk wurden aus der Kostenrechnungssoftware und die bereits bezahlten Kundenrechnungen aus der Finanzbuchhaltung ausgelesen.
    Gemeinsam mit meinen Kollegen wurde die Projektabrechnungsoftware so angepasst, dass die Daten übersichtlich als Bericht je Projekt, aber auch verdichtet über das gesamte Unternehmen dargestellt werden. Die Projektcontrollingsoftware wurde mit Jahresende 2012 vollständig in Betrieb genommen.

Folgeauftrag Einkauf und Projektplanung

Nachdem das oben beschriebene Einführungsprojekt erfolgreich abgeschlossen war, habe ich von Jänner 2013 bis September 2013 folgende Zusatzanforderungen gemeinsam mit meinen Kollegen realisert:

  • Einkaufsverwaltung der Gewerke von der Bestellung bis zur Abrechnung
  • Bauzeitenplan zur Terminplanung der Bautrupps

Dank der sehr guten Zusammenarbeit mit den Firmen Novaline (Software für Buchhaltung, Kostenrechnung, Personalabrechnung und Projektkalkulation) sowie mit den Kollegen der Firma ControllerBOX GmbH (Projektabrechnung, Bauzeitenplan und Einkaufsabwicklung) sowie mit den Mitarbeitern der Firma Fensterle ist dieses Projekt einwandfrei abgewickelt worden.
Herzlichen Dank
Ihr Edwin Martinetz

Controlling und ERP-Einführung

Controlling- und ERP-Einführung

Firma Schmachtl, Linz (Österreich)

(Homepage: http://www.schmachtl.at)
Liebe Leser, ich hoffe, Sie hatten einen guten Start in das neue Jahr. Bei mir hat sich wieder einmal viel getan. Nach drei Jahren geht bei der Firma Schmachtl in Linz das ERP-System in Betrieb. Ende 2009 habe ich gemeinsam mit dem IT-Leiter die Bestandsaufnahme durchgeführt. Danach folgte ab Mai 2010 die 7-monatige Auswahlphase. Insgesamt dabei 10 ERP-Systeme gemeinsam mit den Key-Usern verglichen und jenes ausgewählt, dass die Anforderungen der Firma am besten abdeckte. Hier zeigte sich, wie schwierig es ist, ein System zu finden, das alle Unternehmensbereiche der Firma Schmachtl abdecken kann:

  • Handel
  • Serviceabwicklung
  • Kleinserienproduktion
  • Anlagenbau mit Projektabwicklung

Nach den Vertragsverhandlungen wurde die Umsetzung angegangen. Ab März 2011 wurden gemeinsam mit den Key-Usern die Einrichtung des Systems für alle Geschäftsbereiche vorgenommen und dokumentiert. Parallel dazu wurden vom Softwareanbieter Oxaion (Sitz in Wels) die Modifikationen erstellt. Diese Phase sollte insgesamt 1,5 Jahre dauern. Derzeit finden noch die letzten Vorbereitungen für den Echtstart und die Schulungen der Benutzer statt.
Der Leiter des Rechnungswesens Herr Prok. Rolf Kornfelder MBA ist meiner Bitte, unsere Zusammenarbeit zusammenzufassen, gerne nachgekommen. Diese Zusammenfassung finden Sie in folgenden Dokumenten:

Ich freue mich, dass die sehr intensive Zusammenarbeit letztendlich zu einem tollen Ergebnis geführt hat.

Ihr Edwin Martinetz